Das Winterstromproblem
Energie, wenn es darauf ankommt.
Wie selbstbestimmt ein Gebäude ist, entscheidet sich nicht nur daran, wie viel Energie es erzeugt. Sondern wann — und ob sie gespeichert werden kann.
02 Das Problem
Im Winter steigt der Bedarf. PV liefert weniger.
Gerade in der Heizperiode braucht ein Gebäude am meisten Energie. Gleichzeitig liefert die Photovoltaik deutlich weniger als im Sommer.
Die Folge: Genau dann steigt die Abhängigkeit vom Netz — wenn eigener Strom besonders wertvoll wäre.
Das Diagramm zeigt es an einem Beispielgebäude, Monat für Monat: oben der Wärmebedarf, darunter der Strom aus Photovoltaik und aus COR.gen.
Wärmebedarf und Stromerzeugung übers Jahr
Modellrechnung für ein Beispielgebäude, Werte je Monat
Modellrechnung, keine Messwerte. Beispielgebäude: saniertes Einfamilienhaus mit 200 m² und vier Personen in St. Pölten, Photovoltaik mit 10 kWp, ein COR.gen, ein COR.stor. Werte gerundet. COR.gen läuft wärmegeführt — vor allem in der Heizperiode, im Sommer nur für das Warmwasser. Wie viel Strom tatsächlich erzeugt wird, hängt von Laufzeit und Gebäude ab.
| Monat | Wärmebedarf · kWh Wärme je Monat | Photovoltaik, 10 kWp | COR.gen (Wärmestromwerk) |
|---|---|---|---|
| Jänner | 3.800 | 390 | 860 |
| Februar | 2.800 | 850 | 620 |
| März | 2.000 | 1.000 | 460 |
| April | 1.300 | 1.300 | 310 |
| Mai | 1.100 | 980 | 260 |
| Juni | 290 | 1.600 | 90 |
| Juli | 300 | 1.300 | 100 |
| August | 300 | 1.300 | 90 |
| September | 390 | 1.100 | 110 |
| Oktober | 1.100 | 760 | 270 |
| November | 2.000 | 480 | 460 |
| Dezember | 3.200 | 450 | 710 |
03 Die Antwort
Wärme brauchen. Gleichzeitig Strom erzeugen.
COR.gen, das Wärmestromwerk im COR.set, nutzt den Wärmebedarf, der ohnehin da ist: Es heizt mit Holzpellets und erzeugt gleichzeitig bis zu 2,2 kW elektrische Leistung — nicht zusätzlich, sondern während geheizt wird.
In Kombination mit COR.stor wird Energie gespeichert: 70 kWh nutzbar, erweiterbar bis 210 kWh nutzbar. So steht der Strom auch dann bereit, wenn er nicht im selben Moment gebraucht wird.

04 Der Beleg
Der Zeitpunkt macht den Unterschied.
Bei 8 Betriebsstunden am Tag sind das bis zu 17,6 kWh Strom (2,2 kW × 8 h), bei 12 Stunden bis zu 26,4 kWh — an Tagen, an denen geheizt wird.
Das ist die Rechnung mit der Nennleistung. Die Modellrechnung im Diagramm weiter oben rechnet anders: mit der wärmegeführten Laufzeit über den ganzen Monat — an kalten Tagen läuft die Anlage im Modell länger, dafür oft in Teillast.
Wie viel über eine ganze Heizsaison zusammenkommt, hängt an den Laufstunden deiner Anlage — das rechnen wir in der Erstberatung für dein Objekt.
- bis 2,2 kW Strom
- 92,5 % Gesamtwirkungsgrad
